Tokio gehört zu den faszinierendsten Städten der Welt – und natürlich haben berühmte Orte wie Shibuya Crossing, der Sensō-ji-Tempel oder der Tokyo Skytree ihren Reiz. Doch auch abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten gibt es Orte, die besonders begeistern.
Odaiba – Urlaubsfeeling mit Meerblick
Wer bei Tokio nur an Wolkenkratzer und Menschenmassen denkt, sollte unbedingt einen Abstecher nach Odaiba – unser Tipp # 1 – machen. Die künstlich angelegte Insel fühlt sich fast wie ein kleiner Badeort im Süden an. Am Odaiba Marine Park kann man direkt am Wasser entspannen und den Blick auf die Skyline genießen. Dazu kommen eine kleine Freiheitsstatue, moderne Einkaufszentren und die futuristische Atmosphäre rund um die Tokyo Teleport Station. Am Abend, wenn die Lichter der Stadt angehen, hat der Stadtteil seinen ganz eigenen Charme und bietet eine willkommene Abwechslung zum hektischen Zentrum. Sehenswert ist auch die Tokyo Rainbow Bridge, die sich vom Odaiba Marine Park perfekt bestaunen lässt.
Zwischen altem Japan und Anime-Kultur
Wer das traditionelle Tokio erleben möchte, sollte nach Yanaka fahren (Tipp 2). Das Viertel hat sich seinen historischen Charakter bewahrt und wirkt wie eine kleine Zeitreise. Zwischen alten Wohnhäusern, ruhigen Friedhöfen und kleinen Tempeln geht es deutlich entspannter zu als in vielen anderen Stadtteilen. Besonders schön ist die Yanaka Ginza mit ihren kleinen Geschäften und Marktständen, an denen man sich durch lokale Spezialitäten probieren kann. Praktisch: Der bekannte Ameyoko Market ist nicht weit entfernt und lässt sich perfekt mit einem Besuch verbinden.
Unser dritter Tipp: Ganz anders präsentiert sich Ikebukuro. Wer die Atmosphäre von Akihabara mag, aber etwas weniger Touristen und etwas mehr Alltag erleben möchte, ist hier genau richtig. Anime-Fans kommen mit zahlreichen Geschäften, Spielhallen und Merchandise-Stores voll auf ihre Kosten. Gleichzeitig gibt es viele kleine Restaurants und Cafés, die deutlich authentischer wirken als in den bekannteren Touristenvierteln. Ikebukuro ist also die entspanntere Alternative zu Akihabara – mit mindestens genauso viel japanischem Popkultur-Flair.

(c) reisekompass.at

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Aussicht, die nichts kostet
Einer der absoluten Geheimtipps ist das Tokyo Metropolitan Government Building in Shinjuku (Tipp 4). Die Aussichtsplattform ist komplett kostenlos und bietet einen beeindruckenden Blick über die Millionenmetropole – bei gutem Wetter sogar bis zum Fuji. Der Weg nach oben ist unkompliziert: Einfach ins Gebäude gehen und den Aufzug zur Aussichtsplattform nehmen. Besonders schön ist die Atmosphäre, wenn man einen der Tage erwischt, an denen Tagen das goldene Klavier auf der Plattform frei bespielt werden kann. Wer Glück hat, kann talentierten Pianisten lauschen oder (nach Anmeldung) selbst ein paar Stücke spielen. Abends lohnt sich außerdem ein Blick auf die spektakuläre Lichtshow an der Fassade des Gebäudes, die sogar einen Guinness-Weltrekord als größte Architekturprojektion hält.
Unaufgeregte Viertel und echte Fußballstimmung
Wenn euch Shibuya oder Shinjuku etwas zu hektisch sind, lohnt sich ein Spaziergang durch Hatsudai – das ist unser fünfter Tipp. Das Viertel liegt direkt zwischen den beiden Hotspots, ist aber deutlich entspannter. Ganz in der Nähe befindet sich der Shinjuku Central Park – ein echter Geheimtipp mit Sportanlagen, viel Grün und sogar Schildkröten in den Wasserbecken. Perfekt, um nach einem langen Sightseeing-Tag kurz durchzuatmen.
Und schließlich Tipp # 6: Wer Tokio während der Fußballsaison besucht, sollte sich außerdem ein Spiel des FC Tokyo nicht entgehen lassen. Gespielt wird in der Regel von Februar bis Dezember in der J1 League. Die Heimspiele finden entweder im Ajinomoto Stadium oder – bei ausgewählten Partien – im Olympiastadion statt. Die Atmosphäre ist großartig, auch für Nicht-Fußballfans, und Tickets lassen sich unkompliziert online kaufen. Ein Besuch ist also eine der authentische Möglichkeit, die Begeisterung der Japaner für ihren Sport hautnah mitzuerleben.



